Was hilft gegen Nachwehen im Wochenbett? Ursachen, Tipps & natürliche Unterstützung
- doulalisa-marie
- 5. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Mai

Starke Nachwehen im Wochenbett? Erfahre, warum Nachwehen entstehen, warum sie oft unterschätzt werden und wie du deinen Körper natürlich unterstützen kannst.
Was hilft gegen Nachwehen im Wochenbett?
Viele Frauen bereiten sich intensiv auf die Geburt vor – doch kaum jemand spricht ehrlich darüber, wie intensiv die Zeit danach sein kann.
Vor allem Nachwehen überraschen viele Mütter komplett.
Krampfartige Schmerzen, die plötzlich einschießen. Schmerzen beim Stillen. Das Gefühl, dass der Körper einfach keine Ruhe findet.
Und oft kommt dann der Gedanke:
„Warum hat mich darauf eigentlich niemand vorbereitet?“
Genau deshalb ist es so wichtig, über das Wochenbett offen zu sprechen.
Denn Nachwehen gehören zwar zur Rückbildung nach der Geburt dazu – trotzdem bedeutet das nicht, dass Frauen diese Schmerzen einfach still aushalten müssen.
In diesem Artikel erfährst du:
warum Nachwehen entstehen
warum sie beim zweiten oder dritten Kind oft stärker sind
was wirklich hinter den Schmerzen steckt
und wie du dein Wochenbett natürlich unterstützen kannst
Warum entstehen Nachwehen?
Nachwehen entstehen, weil sich deine Gebärmutter nach der Geburt wieder zusammenzieht.
Während der Schwangerschaft ist die Gebärmutter enorm gewachsen. Nach der Geburt beginnt sie damit, sich zurückzubilden.
Diese Kontraktionen helfen dabei:
die Gebärmutter zu verkleinern
Blutungen zu reduzieren
die Heilung zu unterstützen
Besonders beim Stillen können Nachwehen stärker werden, weil dabei Oxytocin ausgeschüttet wird.
Dieses Hormon unterstützt die Rückbildung – kann aber gleichzeitig die Schmerzen verstärken.
Warum sind Nachwehen oft stärker als erwartet?
Viele Frauen berichten, dass Nachwehen sie völlig überrascht haben.
Vor allem beim zweiten oder dritten Kind werden sie oft deutlich intensiver.
Das liegt unter anderem daran, dass die Gebärmutter nach mehreren Schwangerschaften stärker arbeiten muss, um sich zurückzubilden.
Hinzu kommt:
Das Wochenbett ist generell eine Phase enormer körperlicher und hormoneller Veränderungen.
Der Körper verarbeitet:
die Geburt
den Hormonabfall
Schlafmangel
emotionale Veränderungen
die neue Situation als Mutter
Deshalb empfinden viele Frauen Nachwehen nicht nur körperlich, sondern auch emotional als belastend.
Was hilft gegen starke Nachwehen?
Jede Frau erlebt Nachwehen anders.
Trotzdem gibt es Möglichkeiten, den Körper im Wochenbett gezielt zu unterstützen.
Viele Frauen empfinden als hilfreich:
Wärme
Wärmflaschen oder warme Kompressen können helfen, die Muskulatur zu entspannen.
Ruhe & Unterstützung
Das Wochenbett ist keine Phase, um „funktionieren“ zu müssen.
Je mehr Ruhe dein Körper bekommt, desto besser kann er heilen.
Den Körper hormonell unterstützen
Viele Frauen beschäftigen sich im Wochenbett auch bewusst mit ihrer Plazenta.
Denn die Plazenta war 9 Monate lang eng mit dem hormonellen System verbunden.
Immer mehr Frauen entscheiden sich deshalb dafür, ihre Plazenta nach der Geburt bewusst zu nutzen – beispielsweise in Form von:
Rohkapseln
Trockenkapseln
Essenzen
Viele Frauen berichten dabei von:
weniger intensiven Nachwehen
mehr emotionaler Stabilität
einem sanfteren Wochenbett
Warum Vorbereitung auf das Wochenbett so wichtig ist
Viele Frauen planen die Geburt bis ins kleinste Detail.
Das Wochenbett dagegen wird oft völlig unterschätzt.
Dabei entscheidet genau diese Zeit häufig darüber, wie Frauen die ersten Wochen nach der Geburt erleben.
Wer vorbereitet ist, kann:
ruhiger ins Wochenbett gehen
den eigenen Körper besser verstehen
Unterstützung frühzeitig organisieren
bewusste Entscheidungen treffen
Kostenloses Infoblatt: Möglichkeiten rund um die Plazenta im Wochenbett
Viele Frauen wissen gar nicht, welche Möglichkeiten sie nach der Geburt überhaupt haben.
Deshalb habe ich ein kostenloses Infoblatt erstellt.
Darin erfährst du:
welche Möglichkeiten es rund um die Plazenta gibt
wie Frauen ihre Plazenta im Wochenbett nutzen
welche Produkte hergestellt werden können
und warum immer mehr Frauen sich bewusst mit diesem Thema beschäftigen



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